Daniel auf dem Wirtschaftstag 2019

Veröffentlicht am 17.12.2019

Hey,

ich bin Daniel, 20 Jahre alt, komme aus dem Sauerland und bin dort im zweiten Ausbildungsjahr bei der Volksbank Bigge-Lenne eG. Mitte November durfte ich gemeinsam mit meiner Kollegin und ehemaligen next-Botschafterin Angelika an dem Wirtschaftstag 2019 in Frankfurt teilnehmen. Dort treffen jedes Jahr Politiker und Unternehmer aus ganz Deutschland und sogar dem europäischen Ausland ein, um über aktuelle Gegebenheiten und Themen in Politik und Wirtschaft zu diskutieren und sich auszutauschen. Dieses Jahr stand getreu dem Motto „Die vierte industrielle Revolution: Mensch und Markt in einer neuen Zeit“ vor allem die fortschreitende Digitalisierung im Vordergrund.

Als zwei von insgesamt 18 Azubi-Bloggern durften wir den Tag über die Veranstaltung begleiten und auch mal hinter die Kulissen schauen, wofür wir gleich zu Beginn unseren Presseausweis bekamen. Damit durften wir uns dann auf der Veranstaltung frei bewegen und in jeden Bereich hineinschnuppern.

Nach der Führung durch die Katakomben, vorbei am Pressezentrum und diversen Aufenthaltsräumen der Referenten und Ehrengäste, gelangten wir zum Medienzentrum der Veranstaltung, in dem die komplette Social Media Betreuung des Tages nahezu in Echtzeit ablief. Dort warteten auch bereits zwei Kollegen auf uns, mit denen Angelika und ich ein paar Szenen und Eindrücke vom Wirtschaftstag selbst und ein Interview über next und unsere Erwartungen an den Tag drehen durften.

Anschließend konnten wir uns ganz gespannt den zahlreichen Vorträgen widmen, wie zum Beispiel dem von Herrn Francois Villeroy de Galhau. Der Gouverneur der Banque de France berichtete unter anderem über die Niedrigzinsphase und die Zukunft der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion und bezog sich dabei explizit auf Deutschland und Frankreich. Er betonte dabei, dass die Banken in die Digitalisierung investieren müssten, um diese auf lange Sicht bestmöglich meistern zu können und weiterhin gegenüber anderen Mitbewerbern konkurrenzfähig zu sein.

Besonders spannend und interessant fand ich den Auftritt von Herr Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstandes des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler AG, der über die Mobilität der Zukunft sprach. Laut Herrn Rosenfeld werden bis zum Jahr 2035 ca. 10 Prozent aller Autos vollständig autonom fahren. Darüber hinaus werden seiner Meinung nach, reine Elektrofahrzeuge, Hybridfahrzeuge (also Verbrennungs- und Elektromotor in einem Fahrzeug) und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gemeinsam die Zukunft der Mobilität bilden. Hier sei man aber erst in den Anfängen, solch ein Geflecht aus verschiedenen Antrieben flächendeckend umzusetzen und so auch auf Dauer durchzusetzen.

Insgesamt war der Tag in Frankfurt für mich als Azubi etwas komplett Neues, sehr Interessantes und hoch Spannendes. Einerseits konnte ich noch nie hinter die Kulissen einer solch großen Veranstaltung schauen und habe erst dort gemerkt habe, wie viel Arbeit und Organisation dahintersteckt. Andererseits habe ich für mich persönlich viele neue Eindrücke über diverse Themen in der Wirtschaft und Politik sammeln können, mit denen ich meine Sicht auf einige Dinge geändert habe. So hat sich beispielsweise in den Diskussionen um die E Mobilität meine Meinung, dass ein vollständiges Ende des normalen Verbrennungsmotors vermutlich nie eintreten wird, bestätigt.