Ausbildungsstart während der Corona-Krise

Veröffentlicht am 21.10.2020

Hey Leute, wir sind Jenna und Jonny. Wir machen unsere Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/mann bei der VerbundVolksbank OWL. Mittlerweile sind wir schon über zwei Monate dabei. Jonny ist in der Filiale in Büren im Einsatz und ich, Jenna, bin in der Hauptstelle in Minden. Wie unser Ausbildungsstart während der Corona-Krise aussah, erzählen wir euch jetzt in unserem Beitrag. 😊

Angefangen hat alles mit der Einführungswoche im August. Unsere Bank ist in den Regionen Paderborn, Höxter, Detmold, Minden und Bankverein Werther vertreten, und so war eigentlich geplant, dass wir Azubis aus allen Regionen zusammen durch Ostwestfalen-Lippe reisen, um die Standorte und uns gegenseitig kennenzulernen. Leider hat uns Corona da einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten auf digitale Mittel zurückgreifen.

Es war definitiv eine Herausforderung, über zwanzig Leute am Telefon kennenzulernen, aber trotzdem eine gute Lösung, wie wir finden. Hoffentlich dürfen wir Azubis uns aber bald mal treffen, denn auch wenn das Problem gut gelöst wurde, hat man trotzdem nicht das Gefühl, dass man sich wirklich kennt. Entmutigt hat uns das Ganze aber ganz und gar nicht. Wir haben unsere Vorteile daraus gezogen, da wir sofort am ersten Tag in unsere jeweiligen Stammfilialen gegangen sind und dort gleich in unserem neuen Team mitarbeiten durften. Neben dem digitalen Kennenlernen, Telefonkonferenzen, Spielen und Seminaren wurden wir so direkt in den Bankalltag integriert und waren viel schneller „fit“ für den Einsatz im Service.

Egal ob Überweisungen, Auszahlungen, Rechnungen, Kundenprobleme oder Online-Banking – wir wissen mittlerweile schon gut Bescheid und brauchen kaum noch Hilfe. Wir dürfen sehr viel selbstständig arbeiten, was wir echt super finden. Aber wenn wir Hilfe brauchen, ist immer jemand an unserer Seite. Oft ist das beim Online-Banking der Fall, denn wenn da einmal etwas falsch eingegeben wurde, ist schnell der (elektronische) Wurm drin. 😉

In Zeiten der Pandemie versuchen wir unsere Kunden durch Absperrungen und Markierungen zu schützen. Vereinzelnd werden Regeln, wie die Maskenpflicht, schlichtweg vergessen, sodass man die Kunden erst darauf hinweisen oder ihnen eine Maske geben muss. Zu Stoßzeiten ist es besonders schwer, den Abstand einzuhalten. Zum Schutz vor Corona ist bei uns in Minden nur ein Schalter geöffnet. Wenn dann viele Kunden auf einmal kommen, ist es eine große Herausforderung, diese so zu verteilen, dass sie den Mindestabstand einhalten. Man muss daher neben der eigentlichen Arbeit (die man ja auch gerade erst lernt) auch viel auf die Regeln achten. Die meisten unserer Kunden haben aber natürlich Verständnis und halten sich an die Vorgaben. 😊

Doch auch schon vor unserem Ausbildungsstart gab es Corona. Unser Azubikollege Niclas hat das Bewerbungsverfahren genau in dieser Zeit durchlaufen. Wir haben ihn gefragt, wie es für ihn war, sich dann zu bewerben und waren positiv überrascht, wie gut das Bewerbungsverfahren trotz aller Maßnahmen gelaufen ist. Niclas bewarb sich über ein Internetportal bei der VerbundVolksbank OWL und bekam schnell eine Rückmeldung. Die zuständige Kollegin rief an und lud ihn zum Bewerbungsgespräch ein. Normalerweise hätte ein Assessment Center stattgefunden, aber um Sicherheit zu garantieren wurde ein Einzelgespräch per Videochat geführt. Obwohl Niclas zu Hause war und man ihn nur halb sehen konnte, zog er sich schick an. Und trotz dieser ungewohnten Ausnahmesituation hat er das Gespräch gut gemeistert und bekam so ein paar Tage später die Zusage.

Das Coronavirus hat so manche Veränderungen hervorgerufen, wie ihr diesem Beitrag entnehmen könnt. Trotz allem haben wir viele und vor allem gute Lösungen gefunden, die uns, auch mit Abstand, nähergebracht haben. 😊